Halten Sie Ihre Terrasse kühler dank Terrassenüberdachung mit Screens

Wer den Sommer auf der Terrasse genießen möchte, kennt das Problem. Die Mittagssonne verwandelt den schönsten Außenbereich in eine Hitzefalle, und selbst unter einem festen Dach staut sich die Wärme schnell. Screens für Terrassenüberdachungen bieten hier eine technisch durchdachte Antwort, die weit über einfachen Sichtschutz hinausgeht.

Inspiration
3 Minuten
Scharam Saleh
16 April 2026
Gartenlüx Senkrechtmarkise

Was Screens leisten und wie sie funktionieren

Ein Screen ist ein außen- oder innenliegendes Beschattungssystem, das als aufrollbare Bahn aus speziell gewebtem Material in die Terrassenüberdachung integriert wird. Das Gewebe filtert direkte Sonnenstrahlung, lässt aber Tageslicht und Luftzirkulation zu. Wer seinen Außenbereich auch an heißen Sommertagen nutzen will, profitiert davon deutlich spürbarer als von einer reinen Dachkonstruktion allein.

Der entscheidende Effekt entsteht durch die Kombination aus Strahlungsreduktion und Luftdurchlässigkeit. Anders als geschlossene Markisen oder Glasfüllungen blockieren Screens die direkte Sonnenwärme, ohne den Raum zu schließen. Die Temperatur unter der Überdachung kann dadurch je nach Gewebedichte und Ausrichtung erheblich sinken.

Welche Varianten es gibt

Screens unterscheiden sich vor allem in zwei Eigenschaften: dem Öffnungsgrad des Gewebes und der Montageposition. Der Öffnungsgrad wird in Prozent angegeben und beschreibt, wie viel Luft und Licht das Material durchlässt. Ein Gewebe mit drei Prozent Öffnungsgrad blockiert mehr Strahlung und eignet sich gut für stark nach Süden ausgerichtete Terrassen. Ein Gewebe mit zehn oder mehr Prozent Öffnungsgrad gibt mehr Durchblick und eignet sich für Situationen, in denen Transparenz und Luftigkeit Vorrang haben.

Gewebedichte Öffnungsgrad Typische Anwendung
Dicht 1 bis 3 Prozent Südausrichtung, intensive Sonneneinstrahlung
Mittel 5 bis 6 Prozent Ost- oder Westausrichtung, gemischte Nutzung
Offen 10 Prozent und mehr Sichtschutz bei Erhalt der Durchsicht

 

Neben der Gewebedichte spielt die Montageposition eine wichtige Rolle. Screens können seitlich an den Pfosten der Überdachung angebracht werden und dienen dann als Windschutz oder Sichtschutz. Stirnseitig montiert schützen sie vor tief stehender Abendsonne. Eine Kombination aus Dach-Screen und seitlichen Screens schafft einen vollständig geschützten Außenraum, der auch bei wechselhaftem Wetter nutzbar bleibt.

Typische Fehler bei der Planung

Ein häufiges Missverständnis ist die Annahme, ein Screen sei nur eine Art Rollo für draußen. Tatsächlich sind Screens für den Außenbereich auf UV-Beständigkeit, Windlast und Feuchtigkeit ausgelegt. Wer Innenrollos oder einfache Markisenstoffe im Außenbereich verwendet, wird schnell feststellen, dass diese Materialien für den Dauereinsatz nicht geeignet sind.

Ein weiterer Planungsfehler betrifft die Dimensionierung. Screens sollten immer auf die tatsächliche Überdachungsstruktur abgestimmt sein. Nachträglich montierte Einzellösungen, die nicht zur Konstruktion passen, verlieren Stabilität bei Wind und schließen häufig nicht sauber ab. Wer von Anfang an eine passende Terrassenüberdachung mit integriertem Screen-System plant, vermeidet diese Probleme grundsätzlich.

Screens als Zubehör und Nachrüstungsoption

Screens lassen sich nicht nur bei Neuplanungen einsetzen. Viele bestehende Überdachungen können nachgerüstet werden, sofern die Tragstruktur für die Befestigung geeignet ist. Besonders bei Terrassenüberdachungen mit Glasdach ist eine Nachrüstung sinnvoll, da Glas zwar wasserdicht ist, aber Wärmestrahlung weitgehend durchlässt. Ein außenliegender Screen reduziert den solaren Wärmeeintrag deutlich wirksamer als eine innenliegende Beschattung.

Auch bei Polycarbonat-Dächern kann ein zusätzlicher Screen den Nutzungskomfort im Hochsommer erhöhen. Einen Überblick über verfügbares Zubehör für Terrassenüberdachungen liefert die entsprechende Kategorieseite von Gartenlüx.

  • Seitliche Screens schützen vor Wind und Seitenblicken
  • Stirnseitige Screens reduzieren tief stehende Sonne am Morgen oder Abend
  • Dach-Screens senken die Temperatur unter der Überdachung spürbar
  • Motorisierte Screens lassen sich per Schalter oder Fernbedienung steuern
  • Windwächter und Sonnensensoren ermöglichen eine vollautomatische Steuerung

Was Gartenlüx in diesem Bereich bietet

Als Hersteller mit eigenem Produktionsbetrieb und eigenem Montageteam kann Gartenlüx Screens direkt auf die jeweilige Überdachungskonstruktion abstimmen. Das betrifft sowohl Standardmaße als auch individuelle Sonderanfertigungen. Wer die verschiedenen Gewebeoptionen und Steuerungsvarianten vor Ort sehen möchte, findet im Showroom in Venlo konkrete Anschauungsmöglichkeiten.

Wer sich einen ersten Überblick verschaffen möchte, was an der eigenen Terrasse möglich ist, kann die Beratung von Gartenlüx nutzen, um offene Fragen zur Planung und Nachrüstung zu klären.

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